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Wie dokumentiere ich eine Domotica-Installation vom Verteiler bis zum Dossier? Eine KNX-Wohnung als Praxisbeispiel

Schaltschrank mit Modulen und Klemmen, Kanalplan für die Verteilertür, Klemmenplan, Funktionsliste je Raum, Buslinien mit Busbudget und Dossier als Entwurf oder Final – für KNX, Niko Home Control, Loxone, Shelly, Sonoff oder herstellerneutral. Am Beispiel einer fiktiven Brüsseler KNX-Wohnung, mit allen Grenzen.

Veröffentlicht am 4. November 2026 16 min

PlanElec dokumentiert und plant Domotica-Installationen für Integratoren und Elektriker aus einem Projekt: den Schaltschrank mit Modulen, Schienen, Klemmen und Verdrahtung, den Kanalplan für die Verteilertür als PDF oder CSV, den Klemmenplan, die Funktionsliste je Raum, Buslinien mit Busbudget und das Domotica-Dossier als Entwurf oder Final. Das gilt für jedes unterstützte Automationssystem: KNX, Niko Home Control, Loxone, Shelly, Sonoff oder herstellerneutral. Im Team kommentierst du direkt am Modul, verteilst Aufgaben und lässt Dokumente freigeben. Dieser Beitrag zeigt den Weg an einer fiktiven Brüsseler Wohnung mit sieben Räumen, geplant mit KNX, mit echten Bildern aus PlanElec. Für KNX kommt am Ende ein Zusatz: vorgeschlagene Adressen und eine Gruppenadressen-Datei für die ETS.

Verteiler mit KNX-Modulen auf der Hutschiene, grünen Busleitungen und rot-schwarzen Busklemmen.

Stand: 4. November 2026. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung steht in der Hilfe: Domotica-Installation planen und dokumentieren. Wie die Unterlagen als Dossier entstehen, beschreibt KNX planen: Taster, Kanäle und Materialübersicht.

Was dokumentiert PlanElec bei einer Domotica-Installation?

PlanElec deckt die Planung und Dokumentation ab, die Verteiler, Montage, Übergabe und Kontrolle brauchen. Die Programmierung der Geräte bleibt in der Software des Herstellers.

Unterlage oder PlanungsschrittWas PlanElec machtFür wen
SchaltschrankModule auf Schienen, Klemmen, Verdrahtung, Busklemmen; ABB-i-bus-Typen und herstellerneutrale ModuleElektriker, Schaltschrankbau
Kanalplanjeder Kanal mit Last, Raum, Schutzorgan, Klemme und Bedienstelle; A4 quer als PDF oder CSVVerteilertür, Inbetriebnahme
KlemmenplanLeisten, Klemmen, Ziele und Brücken je VerteilerMontage, Service
Funktionsliste je Raumwelche Taste welche Leuchte oder welchen Rollladen bedientBauherrschaft, Integrator
Buslinien und BusbudgetBusgeräte, Versorgung, Busstrom je Modul, Schätzwerte gekennzeichnetPlanung, Inbetriebnahme
Topologie und Stücklistelogische Linien des Projekts, Mengen ohne PreiseAngebot, Bestellung
Domotica-Dossieralle Unterlagen hinter einem Deckblatt, Entwurf mit Wasserzeichen oder FinalÜbergabe, Archiv
ZusammenarbeitKommentare am Objekt, Aufgaben, Freigaben archivierter DokumenteTeam, Bauleitung
Nur KNX: AdressenVorschlag physikalischer Adressen und Gruppenadressen, Dateien im Format der ETSSystemintegrator
AutomationssystemZentrale und VerbindungLinien und Grenzen im ProfilKanal-, Klemmen-, Funktionsplan, DossierAdressen und ETS-Dateien
KNXBusspannungsversorgung, TP und RFLinien mit 64 Teilnehmern und Busstrom-Budgetjaja
Niko Home Control IIConnected Controller, Schienenbusbis 12 Module je Schiene, bis 20 Schienenjanein
LoxoneMiniserver, Tree, Air, direkte E/A2 Tree-Stränge, 50 Geräte je Strang, 24-V-Budgetjanein
Shelly Pro / Plusohne Zentrale, LAN oder WLANkeine Buslinie; Lastgrenzen je Kanaljanein
Sonoffohne Zentrale, WLAN oder RFkeine Buslinie; Lastgrenzen je Kanaljanein
Generisch / freifreifreijanein

Welche Module, Bedienstellen und Linienarten angeboten werden, legt das Systemprofil fest; unbekannte Herstellerkennwerte bleiben offene Daten.

Wie sieht die Beispielwohnung aus?

Die Wohnung ist fiktiv: 11 × 9,5 m, ein Geschoss, sieben Räume um einen Flur. Jeder Raum hat einen Taster an der Tür, jedes der sieben Fenster einen elektrischen Rollladen. Flur und Bad bekommen zusätzlich einen Bewegungsmelder. Wohn- und Schlafzimmer haben dimmbares Licht. Geplant wird mit KNX.

RaumLeuchtenRollladenBedienstelleMelder
WohnzimmerDeckenlicht (dimmbar), Pendelleuchte (dimmbar)2Taster 4-fach–
SchlafzimmerDeckenlicht (dimmbar)1Taster 2-fach–
FlurDeckenlicht–Tasterja
KücheDeckenlicht, LED-Band Arbeitsplatte1Taster 2-fach–
BadDeckenlicht, Spiegelleuchte1Taster 2-fachja
WCDeckenlicht1Taster–
KinderzimmerDeckenlicht1Taster 2-fach–

Die 230-V-Seite steht schon: drei Stromkreise für Licht und Rollläden hinter einem Differenzialschalter 300 mA, das Bad hinter einem Differenzialschalter 30 mA.

Grundriss der fiktiven Wohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur, Küche, Bad, WC und Kinderzimmer, Leuchten in jedem Raum und Rollläden an allen Fenstern, noch ohne Taster.
Ausgangslage: Leuchten und Rollläden stehen, Taster und Melder fehlen noch.
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Weißes Architekturmodell einer Wohnung mit grünen Buslinien vom Verteiler zu Tastern, Rollläden und Bewegungsmeldern.

Wie wähle ich das Automationssystem?

Im Modus Domotica öffnet sich das Panel Kanäle. Oben steht die Leiste Automationssysteme mit KNX, Niko Home Control II, Loxone, Shelly Pro / Plus, Sonoff und Generisch / frei. Ein Klick aktiviert das Profil; ein Projekt kann mehrere Systeme führen. In der Beispielwohnung wählen wir KNX.

Panel Kanäle vor der Aktivierung: Leiste Automationssysteme mit KNX und weiteren Profilen, darunter der Hinweis, dass noch kein System gewählt ist.
Vor der Aktivierung: Das Panel bietet nur die Systemwahl an.
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Danach erscheinen die Planungsschritte Domotica: System, Module, Verbraucher, Linien, Ausgabe. Jeder Schritt zeigt seinen Stand und führt mit einem Klick zum nächsten offenen Punkt.

Fünf Planungsschritte mit System aktiv und Modulen, Verbrauchern, Linien und Ausgabe offen, darunter das Formular Modul platzieren.
KNX ist aktiv; die übrigen vier Schritte sind noch offen.
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Wie dokumentiere ich den Schaltschrank mit Modulen, Schienen und Klemmen?

Für 10 Leuchten, davon 3 dimmbar, und 7 Rollläden reichen fünf Module auf zwei Hutschienen. Wir mischen bewusst ABB-i-bus-Typen mit herstellerneutralen Vorlagen.

SchieneModulHerstellerKanälebelegt
KNX 1SV/S 30.640.5.1 SpannungsversorgungABB––
KNX 1IPS/S 3.1.1 IP-SchnittstelleABB––
KNX 1SA/S 12.16.2.2 SchaltaktorABB127
KNX 2Rollladenaktor 8×herstellerneutral87
KNX 2Dimmaktor 4×herstellerneutral43

Unter den Planungsschritten öffnest du Modul platzieren, wählst Modul und Schiene und klickst Platzieren. PlanElec setzt das Modul auf den ersten freien Platz, legt die Kanäle an und ordnet es der Standardlinie zu. Die Liste gliedert die Vorlagen nach Familie.

Geöffnete Modulliste mit Spannungsversorgungen, darunter die herstellerneutrale KNX-Spannungsversorgung und ABB SV/S 30.640.5.1 und 30.320.2.1, dann Linienkoppler und IP-Schnittstellen.
Herstellerneutrale Vorlagen und ABB-Typen in einer Liste, nach Familie gegliedert.
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Formular Modul platzieren nach dem Setzen des ABB SA/S 12.16.2.2 mit der Bestätigung, dass das Modul platziert und seine Kanäle angelegt sind.
Ein Klick: Modul im Verteiler, zwölf Kanäle in der Tabelle.
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Sofort nach dem Platzieren steht der Schaltaktor mit seinen zwölf Kanälen in der Kanaltabelle, noch ohne Verbraucher.

Kanaltabelle mit der Gruppe ABB SA/S 12.16.2.2 und zwölf leeren Schaltkanälen CH1 bis CH12.
Zwölf Schaltkanäle, bereit für die Zuordnung.
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Im Schaltschrankeditor stehen die Module auf ihren Schienen, zusammen mit Hauptschalter, Differenzialschaltern und Leitungsschutzschaltern. Dort pflegst du auch Reihenklemmen und Verdrahtung. Die ABB-Typen zeigt PlanElec im Stil des Herstellers, mit roter und schwarzer Busklemme.

Schaltschrankeditor mit dem Verteiler der Wohnung: Einspeisung, Bad 30 mA und zwei KNX-Schienen mit fünf Modulen, links die Modulpalette.
Der ganze Verteiler: 230-V-Schutz oben, KNX auf eigenen Schienen.
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Nahansicht der KNX-Schienen: ABB SV/S, IPS/S und SA/S auf KNX 1, Rollladen- und Dimmaktor auf KNX 2, die ABB-Typen mit rot-schwarzer Busklemme.
Nahansicht der KNX-Schienen mit den ABB-Typen und den herstellerneutralen Aktoren.
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ABB i-bus oder herstellerneutral?

Beides geht im selben Projekt. PlanElec führt 15 ABB-i-bus-Module mit Bestellnummer: Schaltaktoren SA/S, Jalousieaktoren JRA/S, Dimmaktoren UD/S, Binäreingänge BE/S, Ventilantriebsaktor VAA/S, Spannungsversorgungen SV/S, Linienkoppler LK/S, IP-Schnittstelle IPS/S und IP-Router IPR/S. Im Katalog filterst du die KNX-Gruppe nach Hersteller. Für die anderen Systeme stehen herstellerneutrale Vorlagen bereit.

WegVorteilWorauf du achtest
ABB-i-bus-TypBestellnummer, Busstrom aus Herstellerangaben, Darstellung im Stil des GerätsDatenblatt vor der Bestellung prüfen
Herstellerneutralfrei für jedes Fabrikat, schnell für die VorplanungKanalnennstrom und Busstrom selbst eintragen

ABB ist eine Marke der ABB-Gruppe. PlanElec ist kein ABB-Partner und nutzt keine Logos von ABB oder KNX.

Wie verbinde ich Taster und Bewegungsmelder mit den Kanälen?

Taster und Melder setzt du im Grundriss aus dem Katalog Bedienstellen & Sensoren: einen Taster, Taster 2-fach oder Taster 4-fach an die Tür, den Bewegungsmelder an die Decke. Busbedienstellen landen ohne weiteren Schritt auf der Linie ihres Systems.

Grundriss mit Tastern neben allen sieben Türen, Bewegungsmeldern in Flur und Bad, Leuchten und Rollläden in allen Räumen.
Sieben Taster, zwei Bewegungsmelder, sieben Rollläden, zehn Leuchten.
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In der Kanalmatrix verbindest du jeden Kanal mit seiner Last und seiner Bedienstelle: + in der Spalte Verbraucher, + in der Spalte Bedienstellen. Nach Raum vorbelegen schlägt die Verteilung nach Raum und Kanalart vor; bestehende Belegungen bleiben erhalten.

Dialog Nach Raum vorbelegen mit der Erklärung, dass unzugeordnete Verbraucher nach Raum und Kanalart auf freie Kanäle verteilt werden.
Der Raumvorschlag verteilt freie Lasten; du prüfst ihn danach Kanal für Kanal.
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Was zeigt der Kanalplan für die Verteilertür?

Jeder Kanal steht mit Kanalart, Verbraucher, Raum, Bedienstellen, Klemme, Schutzorgan und Linie / PA in einer Zeile; die Linie erscheint mit ihrer Farbe, etwa „KNX 1.1“. Raum und Schutzorgan kommen aus dem Projekt; du trägst sie nicht doppelt ein. CH1 „Deckenlicht Flur“ hat zwei Bedienstellen: den Taster und den Bewegungsmelder. Aus genau diesen Zeilen entsteht der Kanalplan, den du als A4-Querformat an die Verteilertür klebst oder als CSV weiterbearbeitest.

Breite Kanaltabelle: SA/S-Kanäle CH1 bis CH7 mit Leuchten, Raum, Tastern, Bewegungsmeldern in Flur und Bad, Leitungsschutzschalter und Linie KNX 1.1, CH8 bis CH12 als Reserve, darunter der Dimmaktor mit Hinweis auf unbekannten Kanalnennstrom.
Belegte Kanäle mit Häkchen, Reserven ohne Last; beim Dimmaktor fehlt der Kanalnennstrom.
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Rechts in jeder Zeile steht der Befund des Kanals. Beim herstellerneutralen Dimmaktor meldet PlanElec „Der Kanalnennstrom ist unbekannt“: Die Vorlage kennt den Nennstrom des konkreten Geräts nicht. Weitere Befunde sind doppelt zugeordnete Lasten, Lasten ohne Schutzorgan, unpassende Kanalart und Überlast.

BefundBedeutungWas du tust
Kanalnennstrom unbekanntDer Kanal hat keinen Nennstrom aus Vorlage oder EingabeWert aus dem Datenblatt eintragen
Last unbekanntDie Leuchte hat keine LeistungLeistung am Gerät ergänzen
Doppelte LastEine Last hängt an zwei Kanäleneine Zuordnung entfernen
Schutzorgan fehltIm Versorgungspfad der Last fehlt der LSStromkreis im Schema prüfen
ÜberlastSumme der Lasten über dem KanalnennstromLast verteilen oder anderen Kanal wählen

Im schmalen Dock neben dem Grundriss bleibt die Tabelle lesbar: Die Bedienstellen rücken unter die Verbraucher, die Linie steht am Modul.

Kanaltabelle im schmalen Dock: Schaltaktor mit Linie KNX 1.1, je Kanal Kanalart, Verbraucher und darunter die Bedienstellen Taster und Bewegungsmelder.
Dieselbe Tabelle im Dock neben dem Grundriss.
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Reicht eine Buslinie für die Wohnung?

Ja, mit großer Reserve. In der Ansicht Linien stehen alle Busgeräte auf der Linie 1.1 im Bereich 1. Versorgungsmodul ist die ABB SV/S 30.640.5.1, die Versorgungskapazität 640 mA.

KennzahlWert in der BeispielwohnungGrenze
Busteilnehmer1364 je Linie
Busstrom132 mA, davon 11 Geräte mit geschätztem Wert640 mA
Linienkopplerkeiner nötigab der zweiten Linie
Ansicht Linien mit Linie KNX 1.1, Versorgungsmodul ABB SV/S 30.640.5.1, 640 mA, Budget 132 mA mit 11 geschätzten Geräten, 13 Geräte bei Grenze 64; je Gerät Ziehgriff, Auswahlfeld, Busstrom und Linienwahl.
Busbudget der Linie 1.1: bekannte und geschätzte Werte getrennt ausgewiesen.
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Geräte verschiebst du per Ziehen zwischen Linien, mehrere über die Auswahlfelder; ohne Maus über Verschieben nach. Bereich 2 anlegen öffnet einen weiteren Bereich. Ungesperrte physikalische Adressen folgen der Linie. Jede Linie trägt eine eigene Farbe und ihre Adresse als Namen, etwa „KNX 1.1“.

Busstrom, den du nicht einträgst, setzt PlanElec mit typischen Werten an und kennzeichnet ihn als „geschätzt“. Für die ABB-Typen stammen die Werte aus den Herstellerangaben, für die herstellerneutralen Vorlagen und die Bedienstellen sind es Schätzungen. Vor der Inbetriebnahme gleichst du sie mit den Datenblättern ab. Die Topologie zeigt die Linie als logisches Bild; die Busleitung im Grundriss zeichnest du mit Bus verlegen.

Logische Topologie der Linie 1.1 mit Spannungsversorgung, IP-Schnittstelle, Aktoren und Bedienstellen.
Logische Topologie, kein vermessener Kabelweg.
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Grünes KNX-Buskabel mit abgesetztem Mantel, rote und schwarze Ader in roter und schwarzer Busklemme, weiße und gelbe Ader frei.

Wie lege ich Funktionen und Szenen je Raum fest?

In der Ansicht Funktionen legt Szene anlegen eine Szene mit Zielwerten an. Für „Abwesend“ gehen alle Leuchten auf Aus und alle sieben Rollläden auf 100 %. Zentral: Alles aus und Zentral: Jalousien zu legen die beiden üblichen Zentralfunktionen in einem Klick an. Die Funktionen erscheinen in der Funktionsliste je Raum.

Szeneneditor Abwesend mit den Schalt- und Dimmkanälen auf Aus und allen Rollläden auf 100 Prozent.
Szene „Abwesend“ mit Zielwert je Kanal.
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Ansicht Funktionen und Szenen mit den Knöpfen Szene anlegen, Zentral: Alles aus und Zentral: Jalousien zu und der Szene Abwesend mit 17 Teilnehmern.
17 Teilnehmer in der Szene „Abwesend“.
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Welche Unterlagen entstehen für Montage, Übergabe und Kontrolle?

Im Modus Export, Abschnitt Domotica, wählst du Verteiler, Sortierung, Version und Status. Jede Unterlage hat Vorschau und PDF, Kanal- und Klemmenplan zusätzlich CSV, die Topologie SVG. Domotica-Dossier herunterladen bündelt alles hinter einem Deckblatt. Entwurf trägt ein Wasserzeichen und geht auch mit offenen Daten; Final verlangt die Exportbereitschaft, und die Oberfläche nennt die offenen Punkte.

Abschnitt Domotica im Export mit Verteiler, Sortierung, Version und Status sowie den Karten Kanalplan, Klemmenplan, Funktionsliste, Topologie, Stückliste und Konformitätsbericht.
Domotica-Unterlagen aus demselben Projekt.
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Für wenUnterlage
KontrolleEindrahtschema mit Busversorgung, Aktoren und Tastern; Positionsplan
Elektriker vor OrtKanalplan als Verteilertür-Blatt, Klemmenplan, Stückliste
SystemintegratorKanalplan als CSV, Funktionsliste je Raum, Topologie
BauherrschaftFunktionsliste je Raum, Domotica-Dossier

Was davon in Eindrahtschema und Positionsplan gehört, erklärt Domotica und KNX in der Elektroinstallation.

Wie stimme ich das Projekt im Team ab?

Kommentare hängen direkt am Objekt. Im Schaltschrank wählst du den Schaltaktor und schreibst in Moduleigenschaften einen Kommentar, etwa: Busstrom der Bewegungsmelder bitte aus dem Datenblatt übernehmen.

Schaltschrank mit markiertem ABB SA/S 12.16.2.2 und geöffnetem Kommentar zum Busstrom der Bewegungsmelder in den Moduleigenschaften.
Kommentar am Modul, sichtbar für alle im Projekt.
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Im Panel Notizen & Aufgaben verteilst du Aufgaben, etwa an den Elektriker vor Ort. Freigaben archivierter Dokumente laufen über denselben Bereich.

Panel Notizen und Aufgaben mit der Aufgabe Kanalplan ausdrucken und an der Verteilertür anbringen.
Aufgabe für die Montage: Kanalplan an der Verteilertür.
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Was kommt bei KNX dazu: Adressen und Dateien für die ETS?

Bei KNX schlägt PlanElec zusätzlich Adressen vor. In der Ansicht Adressen wählst du das Gruppenadressschema und klickst Adressen vorschlagen. In der Beispielwohnung entstehen in einem Schritt 13 physikalische Adressen und 61 Gruppenadressen.

Physikalische Adressen der Linie KNX 1.1: Spannungsversorgung ohne Adresse, IP-Schnittstelle 1.1.1, Schaltaktor 1.1.2, Rollladenaktor 1.1.3, Dimmaktor 1.1.4, dann Taster und Bewegungsmelder mit Raum ab 1.1.5.
Erst die Module in Schrankreihenfolge, dann die Bedienstellen nach Raum.
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GerätPhysikalische Adresse
ABB SV/S 30.640.5.1keine (Spannungsversorgung)
ABB IPS/S 3.1.11.1.1
ABB SA/S 12.16.2.21.1.2
Rollladenaktor 8×1.1.3
Dimmaktor 4×1.1.4
Taster und Bewegungsmelderab 1.1.5, nach Raum

Die Gruppenadressen sind dreistufig. Im Standardschema Gewerk / Etage / Objekt ist die Hauptgruppe das Gewerk, die Mittelgruppe die Etage und die Untergruppe das laufende Objekt; Etage / Gewerk / Objekt ist die Alternative.

HauptgruppeGewerkBeispiel in der WohnungDPT
1Licht1/1/1 Flur Deckenlicht Schalten, 1/1/2 Status1.001
2DimmenWohnzimmer Deckenlicht: Schalten, Dimmen, Wert1.001, 3.007, 5.001
3JalousieRollladen Küche: Auf/Ab, Stopp, Position1.008, 1.007, 5.001
5EingängeBewegungsmelder Flur und Bad: Schalten, Helligkeit1.001, 9.004
6SzenenSzene „Abwesend“17.001
7Zentral„Alles aus“, „Jalousien zu“1.001, 1.008
Gruppenadressen Hauptgruppe 1 Licht, Mittelgruppe 1/1 Wohnung: eine Zeile je Leuchte mit Schalten und Status nebeneinander, Datenpunkttyp 1.001 mit Namen, darunter Taster und Melderverweis.
Eine Zeile je Kanal: Schalten und Status nebeneinander, darunter die nutzenden Taster und Melder.
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Ein Taster erhält keine eigene Gruppenadresse; jede Taste verweist auf die Gruppenadresse ihres Kanals. Der Bewegungsmelder hat ein eigenes Schaltobjekt und ein Helligkeitsobjekt. Reservekanäle bleiben ohne Gruppenadresse. Jede Zeile zeigt einen Kanal mit dem Namen seines Verbrauchers; weitere Objekte stehen als „+3 Objekte“ daneben. Ein Klick auf eine Adresse öffnet das Eingabefeld; geänderte und gesperrte Adressen behält jeder weitere Vorschlag bei, das Schloss erscheint bei gesperrten Adressen und beim Überfahren.

Im Export liegt dafür der Kasten ETS-Vorbereitung. Er hängt nicht an der Freigabe des Dossiers.

Kasten ETS-Vorbereitung mit Gruppenadressen CSV (ETS), Gruppenadressen XML (ETS) und PA-Liste CSV.
Drei Dateien für die ETS; die Projektdatei erzeugt PlanElec nicht.
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DateiInhalt
Gruppenadressen CSV (ETS)dreistufiges Format „3/1“, Haupt-, Mittel- und Untergruppe, DPT als DPST-x-y
Gruppenadressen XML (ETS)Gruppenadressen im XML-Schema http://knx.org/xml/ga-export/01
PA-Liste CSVLinie, Adresse, Gerät, Art, Raum als Arbeitsliste

In die Beschreibung jeder Gruppenadresse schreibt PlanElec, welche Tasten, Melder und Szenenteilnehmer sie nutzen. Geräte, Parameter und Verknüpfungen legst du in der ETS an. Die Dateien folgen dem Format der ETS; einen Import gegen eine bestimmte ETS-Version haben wir nicht geprüft und sagen ihn nicht zu.

Wo liegen die Grenzen?

PlanElecHersteller-Software, Montage oder Kontrolle
Planung und Dokumentation von Schrank, Kanälen, Klemmen, LinienProgrammierung der Geräte, Parameter, Logik
Kanal-, Klemmen- und Funktionsplan, Topologie, DossierVerdrahtung vor Ort, Einzeladerplan
Busbudget mit eingetragenen und geschätzten WertenMessung, Busdiagnose, Inbetriebnahme
Logische Linien und Busleitung im Grundrissvermessene Kabelwege, Isolationsprüfung
Nur KNX: Adressvorschlag und Dateien im Format der ETSETS-Projektdatei (.knxproj), Verknüpfung mit Kommunikationsobjekten
Planungsbefunde und AREI-Selbstprüfung des ProjektsAbnahme durch die zugelassene Kontrollstelle

Häufige Fragen

Funktioniert das auch ohne KNX?

Ja. Schaltschrank, Kanalplan, Klemmenplan, Funktionsliste, Dossier und Zusammenarbeit gelten für Niko Home Control II, Loxone, Shelly, Sonoff und herstellerneutrale Planung genauso; Linien und ihre Grenzen folgen dem jeweiligen Profil. Nur Adressen und die Dateien für die ETS sind KNX-spezifisch.

Kann ich den Kanalplan an die Verteilertür kleben?

Ja. Der Kanalplan ist als A4-Querformat-PDF gedacht, sortiert nach Modul, Sicherung, Raum oder Klemme. Als CSV bearbeitest du ihn weiter.

Was ist der Unterschied zwischen Entwurf und Final?

Ein Entwurf trägt ein Wasserzeichen und geht auch mit offenen Daten. Final verlangt die Exportbereitschaft; die Oberfläche nennt die offenen Punkte. Auch ein finales Dokument ist keine amtliche Konformitätsbescheinigung.

Brauche ich ABB-Module?

Nein. Herstellerneutrale Vorlagen funktionieren für jedes Fabrikat. Die ABB-Typen bringen Bestellnummer und Busstrom aus den Herstellerangaben mit.

Erzeugt PlanElec ein ETS-Projekt?

Nein. Bei KNX exportiert PlanElec Gruppenadressen und physikalische Adressen als Dateien im Format der ETS. Das ETS-Projekt, die Geräte und ihre Verknüpfungen legst du in der ETS an.

Wo finde ich die Anleitung?

In der Hilfe unter Domotica-Installation planen und dokumentieren. Im Studio zeigt der Domotica-Rundgang im Lernzentrum denselben Weg in rund drei Minuten.

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